Essen in den Philippinen

Das Essen

Die philippinische Küche mit ihren chinesischen, Malaiischen und spanischen Einflüssen ist eine exotische Mischung aus Orient und Okzident. Eine typische Hauptmahlzeit besteht aus Reis mit Fisch, Meeresfrüchte, Hähnchen oder Schweinefleisch. Beliebte Beigaben sind säuerliche Suppen (Sinigang) und mit Knoblauch, Kokosessig und Sojasouse zubereitetes Gemüse. Mehr als vier bis fünf Franken braucht man für ein Essen in einem einfachen Restaurant nicht auszugeben. Kommt auch darauf an wo man ist. Dazu eine Flasche San Miguel Beer für knapp einen Franken, ein Glas Kalamansi Juice (erfrischendes Getränk aus Limonen Saft und Eiswasser) oder Softdrinks wie Cola oder Sprite für etwa 1 Franken. Für die spontane Beachparty eignet sich der einheimische Tanduay Rum (grosse Flasche im Supermarkt nur 2 Franken, der besser schmeckt, als es der Preis vermuten lässt.

Gossmutter LOLA Art dir beste

Auf den Philippinen heisst die Grossmutter Lola, und von ihrer Art zu Kochen schwärmt jeder echter Filipino. Lola kocht nur mit frischen Zutaten, die auf dem Markt besorgt werden. Da kann ich nicht viel sagen, es ist einfach jedes mal sehr gut. Philippinische Kochkünste sind einfach und manche sind auf ein Minimum von Zutaten beschränkt. Ohne Knoblauch und Ingwer geht es aber selten ab; je nach lokalem Geschmack gesellen sich Kokosmilch, Zitronengras, scharfe Chilipferferschoten und andere Gewürze. Zu jeder vernünftige Mahlzeit zwischen Aparri und Zamboanga gehört Reis. Als elementartes Protein gibt es gebratenen Fisch dazu; auch die getrochnete Variante ist beliebt. (man muss es gerne haben, aber nicht so wie ich.) Diese Kombination gilt im ganzen Land als Grundnahrung. Vorallem denen wo es leider nicht so gut geht. Was man immer wieder sehen kann. Echt philippinisch ist auch singgang, eine mit Tamariden oder andere Früchte gesäuerte leckere Gemüsesuppen. Inihaw, auch sinugab genannt, ist Gegrilltes, zumeist Fischiges und immer exzellent.

Bibinka, Biko, Puto und suman sind klebrige Süssigkeiten, gegen deren appetitlich-organische Nachart nichts einzuwenden ist. Halo-Halo besteht dagegen vornehmlich aus geraspeltem Eis, nicht immer über hygienische Verdachtsmomente erhaben. Kommt auch darauf an wo man es Bestellt. In den Läden ist es immer OK.

Balut, das schlimmste für mich.

Auf was wo die Filipinos stehen ist das “Balut” (2 bis 3 Tage alte Eier). Wer ja in den Philippinen gewesen ist kennt es ja sicher. Wau ist das gut, wie man auf dem Foto sehen kann. Aber bitte nicht für mich. :-)
Aber meine Frau liebt das zeug, es sei fein.. Jeder soll das Essen wo er mag und gerne hat, solange ich es nicht nehmen muss.

Die lieben Balut Eier

Die lieben Balut Eier