Bohol

Anreise nach Bohol
Es gibt Direktflüge von Manila nach Tagbilaran, Fähren von Cebu und Mindanao nach Tagbilaran sowie mehreren weiteren Orten an der West und Südküsten von Bohol.

Wichtigste Sehenswürdigkeit

Bohols Schokoladenhügeln
Bohol Reisende kommen im Inselhauptort Tagbilaran an und freuen sich der langsameren Gangart und der netten Menschen. Gern würde sie jetzt die schönen Strände und hübschen Küstendörfer der Insel aufsuchen. Doch das muss warten. Die lokale Spezialität Bohols sind die so genannten Schokoladenhügel. Dass ein Gast nicht den Wusch äussert, selbige sofort in Augenschein zu nehmen, will den Boholanern nicht in den Kopf. Man reist, bitte schön, doch auch in die Schweiz, um dort die Berge zu sehen, nicht wahr. ja aber das ist einfach ganz was anderes, und man kann es mit den Schweizer bergen nicht vergleichen. Der Vergleich zwischen den Alpen und Bohols Schokoladenhügel ist freilich kein sehr glücklicher, denn letztere erheben sich ganze hunderte Meter über der sie umgebenden Ebene. Immer gibt es unendlich viele von ihnen, was die Perspektive so berühmt und faszinierend macht, besonders wenn sich die Hügel zum Ende der Trockenzeit tatsächlich schokoladenbrau färben.

Die Provinzmetropole Tagbilaran hat mit Plaza und Kirche das freundliche Überliche zu bieten, auch ein Museum gibt es. Natürlich wird niemand auf Bohol einen Blick auf die rund 1200 Schokoladenhügel etwa in der Inselmitte versäumen wollen. Einen Besuch verdienen auch die alten Inselkirchen, namentlich die sehr wehrhaft wirkende von Baclayon, älteste 1595 aus Stein gemauerte Kirch des Landes. Koboldmakis, vielleicht die niedlichsten Viecher der Welt und sozusagen Haustiere, werden in Corella artengerecht gehalten und können fotografiert werden. Am meisten zu sehen gibt es jedoch unter Wasser. Die Dive Resorts von denen alleine auf Panglao mehrere vertreten sind und in denen auch deutsch gesprochen wird, bieten nicht nur Tauchgänge in erstklassigen Revieren an, sondern sogar Extras wie Wal, Delfine und Manta Beobachtungen.

Arogo, ein junger Riese hätte sich in die bürgerliche Aloya verliebt. Die erwies sich nicht als unsterblich, sondern starb. Nach ihrem Tod vergoss Aroyo bittere Tränen, aus denen dann die Hügel entstanden.

Riesen müssen auch für die anderen Version herhalten, der zufolge zwei von ihnen sich tagelang mit Dreck beworfen, bis sie die Sache leid waren, Freundschaft schlossen und die Insel verliessen. Der Dreck blieb in Hügelform liegen, ein hübsches Beispiel frühphilippinischer Mentalität.

Geologen sehen die Sache anders

Geologen sehen die Sache anders und hatten die Erhebungen für Reste eines einstigen, von Strömungen rund geschliffenen Unterwasserriffs. Die Bewohner der Insel Bohol sind als wehrhaftes Völkchen bekannt. Dafür besteht historischer Anlass. Denn diese Eiland wurde immer wieder von muslimischen “Moros” heimgesucht, die auf der Suche nach Beute und Sklaven besondere den Mittelteil des Archipels unsicher machten. Gegen die Moros verbündeten sich die Boholaner sogar mit den ungeliebten Spaniern. Einmal den die Piraten auch aufs Kreuz gelegt; Es geschah an der Südküste bei Maribojoc wo man auf der Pubnta Cruz das alte hölzerne Kreuz errichtet hatten. Die Moros segelten auf ihren schnellen Prauen heran und plötzlich wuchs das Christenkreuz und wuchs bis es die Meerenge zur benachbarten Insel Panglao abgeschnitten und den Böswilligen den Weg versperrt hatten, wonach man ihre leicht habhaft werden konnte....

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